Die Arbeitsweise

Wir arbeiten für das Wohl und den Schutz von Kindern und Jugendlichen. Um diesen Grundsatz gewähren zu können, ist in unserer Arbeit folgendes wichtig:

Wir stehen auf der Seite unsere Klienten und Klientinnen.
Personen, die bei uns Rat und Hilfe suchen, werden ernst genommen, erfahren Wertschätzung und Unterstützung. Wir orientieren unsere Arbeit an den Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen, die zu uns kommen. Wir unterstützen Ratsuchende, um Stärken und Fähigkeiten (wieder) zu finden.

Wir arbeiten transparent.
In Rahmen und Inhalt der gemeinsamen Arbeit werden die Menschen, mit denen wir arbeiten, einbezogen. Wir sprechen unser Handeln im Vorfeld ab.

Wir beraten anonym, vertraulich und kostenlos.
Klienten und Klientinnen der Beratungsstelle können anonym bleiben. Wir unterliegen der Schweigepflicht. Wichtig zu wissen ist, dass jede Schweigepflicht bei Gefährdung des Kindeswohls endet (§ 8a, SBG VIII).  In jenen Fällen, in denen das Wohl eines Kindes unabwendbar gefährdet ist, sind wir gezwungen, entsprechende Schritte in Kooperation mit dem Jugendamt oder anderen Stellen einzuleiten.

Wir sind einfach erreichbar und kommen auf Sie zu.
Wir sind per E-Mail, Telefon und im direkten Gespräch ansprechbar. Termine werden, wenn möglich, kurzfristig vergeben. Barrierefreie Räumlichkeiten stehen uns zur Verfügung. Beratung in englischer und französischer Sprache sowie mit Dolmetschern und Dolmetscherinnen für andere Sprachen sind bei uns möglich. Auf Wunsch können wir uns auch bei Ihnen zuhause treffen.

Wir arbeiten nicht mit Tatverdächtigen.
Wir positionieren uns auf der Seite der Opfer und bieten keine Beratung für Tatverdächtige an. Bei Bedarf verweisen wir an andere Fachstellen.

Wir erstatten von uns aus keine Strafanzeige.
Ob eine Strafanzeige für den Schutz eines Kindes zuträglich ist, wägen wir mit Klienten und Klientinnen gemeinsam ab und besprechen Möglichkeiten der Umsetzung. Wir bieten bei Bedarf psychosoziale Begleitung im Strafprozess an.